Über die FÖG

Streuobstwiesen brauchen Unterstützer

Streuobstwiesen sind aus dem Landschaftsbild der Regionen Bergstraße, Odenwald und Kraichgau nicht wegzudenken. Doch die Apfellese bringt heute nicht mehr genug ein, um eine attraktive Bewirtschaftung zu ermöglichen. Die Fördergemeinschaft regionaler Streuobstbau Bergstraße – Odenwald – Kraichgau (FÖG) engagiert sich erfolgreich für Apfelbaumwiesen.

Werden Obstbaumwiesen nicht mehr gepflegt, verschwinden erst die Bäume, dann die Wiesen. Sie werden beispielsweise zu konventionellen Anbauflächen. Seit dem Jahr 1989 stemmen sich Ehrenamtliche im gemeinnützigen Verein FÖG e.V. gegen diese Entwicklung. Die FÖG organisiert die Verarbeitung des Obstes und setzt sich dafür ein, dass ihre mehr als 40 Erzeuger*innen für ihre Äpfel einen fairen Preis erhalten – im Gegenzug für den Erhalt der Streuobstwiesen. Seit Jahren besteht dafür eine Zusammenarbeit mit der Kelterei Falter in Heddesbach und seit 2018 mit der Kelterei Dölp in Brensbach. Seit 1998 ist der Verein zudem ein biozertifizierter Betrieb. FÖG-Erzeuger*innen müssen die strengen Regeln des Ökolandbaus einhalten und darüber hinaus Neupflanzungen alter Sorten vornehmen und die Bäume regelmäßig durch Schnittmaßnahmen verjüngen.

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Regionale Säfte und Schorlen trinken und Streuobstwiesen retten

Wer Streuobstwiesen vor seiner eigenen Haustür unterstützen möchte, kann neben dem Bio-FÖG-Apfelsaft  der Kelterei Falter inzwischen auch eine naturtrübe Schorle kaufen – bio, regional und aus alten Sorten: „Äppelsche“ in der 0,5-Liter-Glas-Mehrwegflasche von der Kelterei Dölp in Brensbach. Sie ist bei Alnatura Südhessen und Mainz sowie bei Getränkehändlern in und um Darmstadt, an der Bergstraße und bald auch in Heidelberg erhältlich. Auch Fördermitgliedschaften ab 40 Euro im Jahr unterstützen die ehrenamtliche Arbeit der FÖG.