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Unterstützung für Streuobstwiesen

Streuobstwiesen sind aus dem Landschaftsbild der Regionen Bergstraße, Odenwald und Kraichgau nicht wegzudenken. Doch die Apfellese bringt heute nicht mehr genug ein, um eine attraktive Bewirtschaftung zu ermöglichen. Die Fördergemeinschaft regionaler Streuobstbau Bergstraße-Odenwald-Kraichgau (FÖG e.V.) engagiert sich für den Erhalt der traditionellen Hochstammwiesen. Werden Obstbaumwiesen nicht mehr gepflegt, verschwinden erst die Bäume, dann die Wiesen. Seit dem Jahr 1989 stemmen sich Ehrenamtliche gegen diese Entwicklung. Die FÖG organisiert die Verarbeitung des Obstes und setzt sich dafür ein, dass ihre mehr als 30 Erzeuger*innen für ihre Äpfel einen fairen Preis erhalten – im Gegenzug für den Erhalt der Streuobstwiesen. Seit 1998 ist der Verein zudem ein biozertifizierter Betrieb. FÖG-Erzeuger*innen müssen die strengen Regeln des Ökolandbaus einhalten und darüber hinaus Neupflanzungen alter Sorten vornehmen und die Bäume regelmäßig durch Schnittmaßnahmen verjüngen.

Logo FÖGwebBio und regional trinken – und Streuobstwiesen retten

Neben dem FÖG-Bio-Apfelsaft  der Kelterei Falter wird aus den FÖG-Äpfeln auch die naturtrübe Streuobst-Schorle „Äppelsche“ der Kelterei Dölp in Brensbach. Sie ist unter anderem bei Alnatura Südhessen und Mainz sowie bei Getränkehändlern in und um Darmstadt, an der Bergstraße und in Heidelberg erhältlich. 

Auch Fördermitgliedschaften ab 40 Euro im Jahr unterstützen die ehrenamtliche Arbeit der FÖG.