Abnahmepreise für Bio-Streuobsterzeuger der FÖG gesichert

Auf einer außerordentlichen Hauptversammlung in Wiesenbach haben die Mitglieder der Fördergemeinschaft regionaler Streuobstbau (FÖG) neue Lieferverträge mit Festpreis abgeschlossen. Bei seiner Arbeit zur Sicherung der Kulturlandschaft Streuobstwiese wird der Verein künftig von einer neuen Geschäftsführerin unterstützt. Trotz trockenheitsbedingter Ernteausfälle bestätigen die ersten Annahmetermine einen in Qualität und Menge überdurchschnittlichen guten Ertrag für das Apfeljahr 2018.

Seit vielen Jahren arbeitet die 1989 gegründete Streuobstinitiative „Fördergemeinschaft regionaler Streuobstbau Kraichgau, Odenwald, Bergstraße e.V.“ (FÖG) mit der Heddesbacher Kelterei Falter Fruchtsaft GmbH zusammen. Sie produziert den naturtrüben FÖG Bio-Apfelsaft in der 1-Liter-Mehrwegflasche. Aufgrund der schwer kalkulierbaren Ernten der vergangenen Jahre haben FÖG und Falter sich auf eine neue Kooperationsvereinbarung geeinigt. Sie sieht die Abnahme einer festen Menge an Bio-Streuobstäpfeln zu einem Festpreis von 20 Euro je Doppelzentner vor. Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung sprachen die FÖG-Erzeuger der Vereinbarung nun ihr Vertrauen aus und unterzeichneten neue Verträge für die Lieferung und Abnahme ihrer Bio-Äpfel.

Für Erntemengen, die über die mit der Kelterei Falter vereinbarte Menge hinausgehen hat die FÖG eine Kooperation mit einem weiteren Betrieb geschlossen: der Kelterei Dölp GmbH & Co. KG im hessischen Brensbach. In Zusammenarbeit mit Dölp plant die FÖG die Einführung eines eigenen Produkts für das Frühjahr: „Äppfelsche“, eine naturtrübe Bio-Apfelschorle aus regionalem Streuobst. Über einen weiteren Abnehmer wird die FÖG in diesem Jahr sogar Äpfel bis nach Süddeutschland verkaufen.

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